SP/JUSO-Fraktion setzt im Budget 2027 soziale und ökologische Prioritäten

Die SP/JUSO-Fraktion unterstützt das Budget 2027 sowie den Aufgaben- und Finanzplan des Gemeinderates mit eigenen Akzenten. In der kommenden Budgetdebatte setzt die Fraktion klare Schwerpunkte: die Sicherstellung des Betreuungsschlüssels 1:6 in den Kitas und Tagesschulen, den Teuerungsausgleich für das städtische Personal, Investitionen gegen häusliche Gewalt sowie die rasche Umsetzung von Klimaanpassungs- und Hitzeschutzmassnahmen. Gleichzeitig setzt sich die SP für mehr Transparenz im Budgetprozess ein.


«In der Budgetdebatte werden wir uns dafür einsetzen, dass die Stadt Bern klare Prioritäten setzt: gute Kinderbetreuung, faire Arbeitsbedingungen, die Stärkung der Kaufkraft, wirksamer Schutz vor häuslicher Gewalt sowie konkrete Massnahmen zur Klimaanpassung sind Investitionen in eine soziale und ökologische Stadt», sagt Chandru Somasundaram, Co-Präsident der SP Stadt Bern.

Das Budget 2027 zeigt: Bern bleibt eine attraktive und wachsende Stadt. Die Steuereinnahmen entwickeln sich positiv. Gleichzeitig stehen wichtige Investitionen an – etwa in Schulraum, soziale Sicherheit, Klimaanpassung und eine leistungsfähige öffentliche Infrastruktur.

Teuerungsausgleich schützt die Kaufkraft

Für die SP/JUSO-Fraktion ist klar, dass die städtischen Angestellten einen angemessenen Teuerungsausgleich erhalten müssen. Die Mitarbeitenden sorgen jeden Tag dafür, dass die Stadt funktioniert und der Service Public gewährleistet ist. Der Teuerungsausgleich ist wichtig, damit steigende Lebenshaltungskosten nicht zu einem realen Kaufkraftverlust führen. Gute Arbeitsbedingungen stärken zudem die Stadt Bern als attraktive und verlässliche Arbeitgeberin.

Mehr Transparenz im Budgetprozess

Die SP setzt sich in der Finanzkommission dafür ein, dass das Budget die politischen Prozesse besser abbildet. Für den Stadtrat muss nachvollziehbar sein, welche Leistungen und Aufgaben aus finanziellen Gründen nicht oder nur teilweise ins Budget aufgenommen wurden. Nur so können finanzpolitische Entscheide auf einer vollständigen Grundlage gefällt werden.

Finanziellen Handlungsspielraum sichern

Die SP/JUSO-Fraktion nimmt ihre finanzpolitische Verantwortung ernst. Ein leichtes Defizit ist angesichts der Grösse des städtischen Haushalts und der anstehenden Investitionen vertretbar. Entscheidend bleibt, dass die Stadt über genügend Eigenkapital verfügt und ihren finanziellen Handlungsspielraum langfristig sichert. «Eine verantwortungsvolle Finanzpolitik darf nicht allein auf das Jahresergebnis schauen. Entscheidend ist, dass Bern auch in Zukunft in Schulen, soziale Sicherheit, Klimaschutz und einen starken Service Public investieren kann», so Johannes Wartenweiler, Vize-Fraktionspräsident der SP/JUSO-Fraktion.

Weitere Auskünfte
Chandru Somasundaram, Co-Präsident SP Stadt Bern: 078 897 55 36
Johannes Wartenweiler, Vizefraktionspräsident SP/JUSO-Fraktion: 079 235 91 64

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